Die neue DIN-Norm EN 13204: 2016 einfach erklärt

Mit Wirkung zum 01.12.2016 wurde die bisherige Norm EN 13204 durch eine Neufassung ersetzt. Das S 312 wurde als erstes Schneidgerät nach der neuen Norm zertifiziert und erreichte auf Anhieb die Top-Schneidklasse I.

Das besagt die neue DIN-Norm EN 13204: 2016

Die wichtigste Änderung für den Anwender ist die neue Systematik bei der Bewertung von Schneidleistungen:

  • Die zu schneidenden Profiltypen wurden beibehalten, jedoch wurden über die bisherige höchste Klasse „H“ hinaus drei zusätzliche Klassen I, J und K hinzugefügt.
  • Die Schneidleistung pro Materialtyp wird in einem genormten „Produktleistungsblatt“ in Einzelergebnissen dargestellt.

 luk_fokus_feuerwehr_tabelle_1

Die neue Tabelle am Beispiel des Schneidgeräts S 312

 

Wie ist die Tabelle zu lesen?

Die Normbezeichnung richtet sich wie bisher nach dem geringsten Ergebnis (bei der S 312 ist das „I“) und befindet sich ganz links:

luk_fokus_feuerwehr_tabelle_2

Die tatsächliche Leistungsfähigkeit des S 312 zeigt der Block auf der rechten Seite:

luk_fokus_feuerwehr_tabelle_3

Detailangaben befinden sich in der Tabelle unten und sind farblich markiert

luk_fokus_feuerwehr_tabelle_4

Welche Vorteile bietet die neue Tabelle?

Schneidgeräte lassen sich dank der Einzelergebnisse nun viel besser vergleichen als nur über die Normbezeichnung oder über die Angabe von theoretischen Schneidkräften in kN. Was zählt, ist die Praxis: Ein Schneidgerät A mit z. B. dem Ergebnis „4J“ ist beim praxisrelevanten Vierkantrohr besser als Schneidgerät B mit dem Ergebnis „4H“.


S 312 - das erste nach EN 13204: 2016 zertifizierte Schneidgerät

Immer maximale Power - das garantiert das neue S 312. Als erstes Schneidgerät wurde es nach EN 13204: 2016 zertifiziert und erreicht auf Anhieb die Top-Schneidklasse I. Wie überlegen das S 312 im Einsatz ist, zeigen die nackten Zahlen: Die Messeröffnungsweite wurde im Vergleich zum Vorgängermodell S 311 auf 160 mm erhöht , die theoretische Schneidkraft liegt nun bei 680 kN und die Schneidleistung bei Rundmaterial wurde auf 35 mm gesteigert. Damit lassen sich Rettungseinsätze weltweit noch einfacher meistern.

20.03.2017
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